Erster Teil: Von den politischen Dingen
Die hier gebotenen, zu einer neuen Einheit verschmolzenen Auszüge entstammen zum großen Teile den am Schluß angezeigten, im Verlag Georg Reimer in Berlin beheimateten größeren und kleineren Werken Friedrich Naumanns. Daneben ist ein nicht viel kleinerer Teil dem 1. bis 19. Jahrg. [1895-1913] der Naumann'schen Zeitschrift » Die Hilfe« und den bisherigen Bänden des Naumann'schen Jahrbuchs » Patria« entnommen sowie Beiträgen Naumanns in andern Zeitschriften und Zeitungen. Einige wenige Abschnitte stammen aus den Andachten der » Gotteshilfe.« [Vandenhoeck und Ruprecht, Göttingen. – Gesamtausgabe und wohlfeile Einzelbändchen.] Kleine sprachliche Abweichungen vom Originalwortlaut wurden an einigen Stellen nötig und sind sämtlich von Friedrich Naumann genehmigt. Der herausgebende Verleger hofft durch die vorliegenden Auszüge zur Lektüre der Hauptwerke Naumanns anzuregen. Wer mit dem, was Naumann der Zeit zu geben hat, in dauernder Verbindung bleiben will, wird die genannte wohlfeile Wochenschrift » Die Hilfe« zu abonnieren gut tun. Probenummern durch die Buchhandlungen. Es ist ein geringes Vergnügen, Bücher zu lesen, in denen das Wesen des Staates erörtert wird. Nicht als ob diese Bücher dumm wären, nein, sie sind zu gescheit! Sie wollen nämlich eine Begriffsbestimmung suchen, die für alle Staaten aller Zeiten und Völker paßt. Das aber gelingt nicht, denn der Staat ist ein Chamäleon,