Chapter

Kapitel 1

Mr. Black hat seine eigenen Anschauungen über Menschen und Dinge. Er ist der ödeste Materialist, den ich kenne, und das geringe Quantum Zärtlichkeit, das er für meine Person sich abquält, entspringt wohl mehr dem Gefühl jenes Anlehnungsbedürfnisses, das zwei Geschöpfe, die auf einer Klippe mitten im großen Golf von Mexiko hausen, trotz aller Verschiedenheiten von Abstammung, Charakter und Neigungen zueinander drängt. Der dritte rechnet noch nicht mit. Als ich ihn in dem kleinen Boot nach dem wütenden, tagelangen Orkan, der hier auf unserem Felseninselchen so einschneidende Veränderungen verursachte, von einem der Nordriffe herunterholte, wo er sich mit Streifen seines Kittels festgebunden hatte, war der zerschundene, halbtote, seltsam erdfahle Mann nur ein Bündel kraftlosen Menschenfleisches, und viel anders ist es auch jetzt noch nicht, obwohl inzwischen neun Stunden verstrichen sind und meine Bemühungen, den armen Burschen ins Bewußtsein zurückzurufen, einen rascheren Erfolg verdient hätten. Mr. Black hat all dieser Fürsorge verständnislos und untätig zugeschaut und sich nur immer wieder den Kopf gekratzt und zuweilen mit seinem nervenbeleidigenden Organ ein übellauniges „Idiot – – großer Idiot“ gekrächzt. Möglich, daß seine Selbstsucht befürchtet, der Fremde könnte ihm bei seinen Raubzügen am Strande, die den Krebsen, toten Fischen und Krabben gelten, in die Quere kommen.

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