Chapter

I.

Der Arzt Dr. Lively und der Rechtsanwalt Walford sitzen – oder richtiger liegen – in ihren Klubsesseln im Lesezimmer des St.-James-Klubs. Beide sind alte Freunde, deshalb trinkt Lively auch einen Brandy mit Zucker, obwohl er ihn scheußlich findet; aber sein Freund hat sich einen Brandy mit Zucker bestellt. Die beiden Freunde sind eigentlich in jeder Hinsicht die größten Gegensätze, von denen es ja aber heißt, daß sie sich anziehen. Der Anwalt ist der Ältere, schon Anfang Fünfzig, überlang und dürr, mit scharfen Gesichtszügen und ebenfalls dunklen Augen. Die Haare sind dunkel, ziemlich lang und immer etwas zerzaust. Der Herr Jurist hat in seinem ganzen Wesen überhaupt etwas Zerzaustes, dabei ist er aber, wo es nötig ist, äußerst zielbewußt und tatkräftig und einer der gesuchtesten Anwälte Londons. Der Arzt Lively ist Ende Dreißig, klein von Gestalt und neigt etwas zur Rundlichkeit. Die Augen sind hell und freundlich, das etwas spärliche blonde Haar sorgfältig gescheitelt. Die ganze Erscheinung ist sehr gepflegt – was sich von seinem Freund Walford nicht gerade behaupten läßt –, ohne dabei aber ins Geckenhafte zu fallen. Auffällig ist der etwas träumerische Blick der freundlichen blauen Augen. Lively nippt an seinem Brandy und schüttelt sich nach einem vorsichtigen Seitenblick auf seinen Freund, aber der ist völlig in die letzte Ausgabe der »Times« versunken. »Neston könnte

Connection lost

Reconnecting to the server…

Reconnect failed. Trying again in seconds.

We couldn't reconnect to the server. Retry, or reload the page.

The session was paused by the server.

The session couldn't be resumed. Please reload the page.