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Einleitung

Das Attentat auf den Zaren Alexander II. Einleitung von J. Jussow Ein Lied von dem, was war, zu Ende ist und nie mehr sein wird. Aus dem Vorwort zum II. Band der Lebenserinnerungen Wera Figners. Die nachfolgende Darstellung ist ein Teil der umfangreichen Lebenserinnerungen Wera Figners Malik-Verlag, Berlin 1926. (Sapecatljonny trud), die, im Jahre 1922 abgeschlossen, die getreueste Schilderung nicht allein ihres Lebens, sondern auch der wichtigen, heroischen Vorstufe der russischen Revolutionsbewegung ist, der Jahre 1875-1883. Wera Figners Leben ist unlösbar verflochten mit dem Entstehen, Wirken und dem Untergang der Semlja i Wolja (»Land und Freiheit«) und der späteren Narodnaja Wolja (»Volksfreiheit« Malik-Verlag, Berlin 1926.), des ersten Umsturzbundes mit nicht nur festem politischen Programm (Zarensturz, Republik Rußland, Aufbau sozialistischer Volkswirtschaft auf der Dorfgemeinschaft), sondern auch mit einer übers ganze Land ausgespannten, straff zentralisierten, »jakobinisch« aufgebauten Organisation (mit »Zellen« in Heer und Flotte, mit Bauernagitation, Arbeiter- und Intelligenzler-Hilfsgruppen), zu deren Taktik auch der Einzelterror gehörte, Attentate. Wera Figner, geboren am 24. Juni 1852 im Wolgagebiet (Kasan), entstammt – wie sie selbst es im ersten Kapitel ihrer Erinnerungen schildert – väterlicherseits einer geadelten Familie; der Vater ihrer Mutter war

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