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Chapter

Was-Der-Fluss-Weiss

Fürst Honce duckte sich unter den niedrigen Türsturz, als hätte die Tür selbst ihn beleidigt, und füllte den kleinen Raum mit dem Geruch von Waffenöl und kalter Bergluft. "Man riet mir, mit der Schwächsten zu beginnen", sagte er, "damit mein erster Sieg in der Provinz leicht sei und die übrigen zittern." Er sah die gebeugte Alte an ihrem Kohlebecken an und gab sich keine Mühe, seine Enttäuschung zu verbergen. "Ich hatte wenigstens eine listige Krüppelin erwartet. Steh auf und kämpfe, Großmutter, ich mache es kurz." "Setz dich erst", sagte die alte Mei, "und trink Tee. Niemand kämpft gut, wenn er durstig ist." Er lachte, aber er setzte sich, denn das Kissen lag da und die lange Straße steckte ihm in den Knien. Sie schenkte ein. Er trank, ohne nachzudenken, so wie mächtige Männer kleine Dienste annehmen, und erst als die Tasse leer war, bemerkte er, dass seine donnernde Laune mit dem Tee aus ihm abgeflossen war. Verärgert über sich selbst stellte er die Tasse ab und erhob sich. "Genug. Verteidige dich." Also erhob sich Mei, und der Zweikampf, von dem die Provinz hundert Jahre lang erzählen würde, begann. Honce schlug zu wie eine Lawine, die ganze gesammelte Wucht von neunhundert Siegen hinter seiner offenen Hand — ein Schlag, der eiserne Tore zersprengt hatte. Und er traf auf nichts. Mei war nicht dort, wohin der Schlag ging. Sie war nicht ausgewichen; Ausweichen ist noch

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