Die-Schwaechste-Der-Provinz
An der Straße, die sich vom Fluss hinauf zu den Wolkenterrassen wand, stand ein Teehaus, und in dem Teehaus lebte eine alte Frau, von der in der ganzen Provinz alle übereinstimmten, sie sei die schwächste lebende Kultivierende.
Man war nicht boshaft deswegen. Der Spott war über sechzig Jahre zu etwas beinahe Zärtlichem geworden, so wie eine Stadt einen krummen Baum lieb gewinnt, von dem sie nicht mehr erwartet, dass er sich gerade richtet. Die alte Mei war mit fünfzehn in die große Sekte eingetreten, im selben Jahr wie die Männer, die nun als Älteste auf den neun Gipfeln saßen, und während diese Tor um Tor der Macht durchbrochen hatten — Stürme in ihre Ärmel zogen, mit einem Blick Stein spalteten, das Qi der Berge tranken, bis ihr Haar mit neunzig glänzte wie nasse Tusche —, war Mei nicht einen einzigen Rang aufgestiegen. Sie schenkte Tee aus. Sechzig Jahre lang hatte sie Tee ausgeschenkt.
Junge Schüler kamen die Straße herauf, um ihre Kultivierung an berühmten Meistern zu erproben, und viele von ihnen hielten zuerst an ihrer Tür, so wie man vor einem ernsten Gebet zum Glück einen Schrein berührt. Sie forderten sie lachend heraus, und die alte Mei stellte ihre Kanne ab, erhob sich und verlor.
Sie verlor auf wunderschöne Weise. Das war es, was die Lachenden nie bemerkten und die Weisen nie vergaßen. Wenn ein dreister Bursche nach ihr schlug, war sie nicht dort; nicht, weil