Svintaroha
Jahrhunderte verfließen, und reißen in ihrem Strome das Andenken manches Heldennamens, die Spur mancher Edeltat mit sich dahin, welche würdig gewesen wäre, für die Ewigkeit aufbehalten zu werden; doch zu dem Dichter geschieht zuweilen ein Wort in nächtlicher Stunde von längst vergessenen Dingen, und ein Genius flüstert in sein Ohr den Nachhall der Sage, welche längst nicht mehr über die Lippen der spätern Nachwelt gleitete. Taten reihen sich an Taten, Namen an Namen: das Glück wählt, wie überall, so auch hier, mit verbundenen Augen, bewahret diese als ein Heiligtum, und läßt jene, viele leicht von gleicher Würde, der Vergessenheit des Grabes: – ziemt demjenigen, welchem sich die Nacht der Vorzeit erhellt, gleiche Parteilichkeit? – Nein jeder Name, der sich an den Namen seines Helden kettete, werde genannt, jede Tat, die mit Siegfrieds und Conrads Taten wetteiferte, ans Licht gestellt; neben ihnen treten alle die glorreichen Ahnen des deutschen Ordens hervor, welche Feuchtwangens Zeitverwandte waren, und die Welt erfahre, wer Ulrich von Magdeburg, wer Heinrich Zuckeschwert, und Martin Golin waren; erfahre noch mehr, als selbst Peter von Dusburg wusste, und werde zweifelhaft, welcher dieser großen Männer, den Mann an der Spitze dieser Blätter zu verdrängen, wenigstens ihm zur Seite stehen würdig sei. * In einer Nacht, wie die gegenwärtige, da die Muse den Faden der Erzählung