Chapter

Einleitung

Für dieses Mal – doch ohne Präjudiz – Soll keine Muse sich mit unserm Spiel bemühen, Kein Hippogryph, behender als der Blitz, Mit uns davon ins Land der Elfen fliehen: Der Dichter mag mit seinem Bißchen Witz, So gut er selber kann, sich aus der Sache ziehen! Es soll ein Gott, wie Flaccus lehrt, nur dannEx Machina dem Stück entgegen springen, Wenn der Poet mit rechten Dingen Den Helden und sich selbst nicht weiter helfen kann. Hier ist demnach von Feen und von Zwergen, Von Lilienstab und Horn und Becher keine Spur; Den Orthodoxen der NaturOrthodoxen der Natur nennt der Dichter Alle, die nur Wirklichkeitsfoderungen an den Dichter machen und ihm das Gebiet des Wunderbaren und Mährchenhaften verschließen möchten. Er selbst verspricht, in diesem Gedicht sich bloß an die Wirklichkeit zu halten, und darum weist er selbst Alles ab, was man ihm sonst bei seinen romantisch-epischen Gedichten zum Beistande gedient. Man vergleiche den Anfang zum Oberon, auf welchen hier besonders angespielt wird. Zu großem Trost! Doch können wir nicht bergen, Daß zweimal wenigstens (wiewohl im Traume nur, Und ohne selbst persönlich auf die Bühne Hervor zu gehn) die heilige Kathrine Mit ihrem Schwert' und einem Kranz von Myrt' Und Rose um die Stirn, sich sehen lassen wird. In einem Traum (der, wie ihr wißt, im Magen Erzeugt wird) läßt sich das noch allenfalls ertragen: Das Factum übrigens weicht keinem im

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