Kapitel 3 Vanessa
# Kapitel 3 - Vanessa
Als ich am nächsten Morgen Geräusche hörte, kam es mir so vor, als hätte ich die ganze Nacht kein Auge zugetan. Die Tatsache, dass ich nicht mitbekommen hatte, wie Jake sich zurück in den zerstörten Teil seines Hauses geschlichen hatte, belegte allerdings, dass die Müdigkeit meine rasenden Gedanken irgendwann doch hatte übermannen können. Eigentlich wollte Jake direkt nach Eleles Besuch weiter aufräumen, doch ich bat ihn, bei mir im Keller zu bleiben. Dank einer sehr originellen Kreation aus Getränkekisten, Stühlen und Kissen musste er nicht einmal auf dem Boden schlafen. Im Nachhinein wunderte es mich zwar, dass er meiner Bitte ohne Murren entgegengekommen war, aber ich war zu aufgewühlt gewesen, um mir groß was dabei zu denken.
Kaum hatte ich an diesem Morgen realisiert, wo ich mich befand, und warum ich nicht in meinem eigenen Heim war, saß ich kerzengerade auf dem Schlafsofa und sah mich um. In dem Raum war es noch stockdunkel, doch das war nicht weiter verwunderlich, denn Jake hatte nach dem Aufeinandertreffen mit dem Erdelementar wieder Netz und Klappe des Eingangs geschlossen. Da kam nicht der geringste Sonnenstrahl durch.
Aus einer Mischung aus Unkenntnis der Technik, und auch aus Neugier, ging ich nach oben, um meinen unfreiwilligen Helden zu suchen, anstatt mich direkt auf den Weg in mein eigenes Haus zu machen. Vorsichtig schob ich die Tür zu
