Chapter

I.

Du sagtest gestern zu mir, mein Kind: »Lieber Vater, Du machst nicht genug Bücher wie Conscience.« Worauf ich Dir erwiderte: »Befiehl, Du weißt, daß ich Alles mache, was Du willst. Erkläre mir, was für ein Buch Du zu haben wünschst und Du wirst es haben.« Da sprachst Du: »Nun denn! ich möchte gern eine von jenen Geschichten aus Deiner Jugend haben, eines von jenen der Welt unbekannten Dramen, die im Schatten der großen Bäume jenes schönen Waldes spielen, dessen geheimnisvolle Tiefen Dich zum Träumer gemacht haben, dessen melancholisches Gemurmel Dich zum Dichter gemacht hat, eines von jenen Ereignissen, die Du uns zuweilen in der Familie erzählst, um von den langen romantischen Epopöen, die Du schaffst, auszuruhen, Ereignisse, welche Deiner Ansicht nach zu schreiben nicht der Mühe werth ist. Ich, ich liebe Deine Heimath, die ich nicht kenne, wohl aber von fern durch die Erinnerungen gesehen habe, wie man eine Landschaft durch einen Traum sieht.« Ah! und ich auch, ich liebe sie, meine gute Heimath, mein liebes Dorf! denn es es ist nichts Anderes als ein Dorf, obgleich der Ort sich Stadt betitelt; ich liebe sie, um damit, nicht Euch, meine Freunde, sondern die Gleichgültigen zu ermüden. Ich bin in Beziehung auf Villers-Cotterets wie mein alter Freund Ruscani in Beziehung auf Kolmar; für ihn ist Kolmar der Mittelpunkt der Erde, das Weltall dreht sich um Kolmar! In Kolmar hat er

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