I. Ersparnisse.
Erster Teil. »Hat niemand mehr Geld?… Geht, Kinder, durchsucht eure Taschen!« »Hier, Vater,« antwortete das kleine Mädchen; damit zog es einen schmutzigen, zerknitterten grünlichen Papierfetzen aus dem Kleidchen hervor, auf dem die fast unleserlichen Worte: United States fractional Currency und die sechsmal wiederholte Zahl 10 den ehrwürdigen Kopf eines Herrn im Salonrock umgaben, – was einen Wert von zehn Cents, etwa zehn französischen Sous, repräsentierte. »Woher hast du das?« »Es ist mir noch von der letzten Einnahme geblieben,« antwortete Napoleone. »Und du, Xander, hast du nichts mehr?« »Nein, Vater.« »Du auch nicht, Jean?« »Ich auch nicht.« »Wieviel fehlt denn noch, Cäsar?« fragte Cornelia ihren Mann. »Wenn wir eine runde Summe haben wollen, so fehlen noch zwei Cents,« antwortete Herr Cascabel. »Hier, Herr Direktor,« sagte Clou-de-Girofle, indem er ein Kupferstückchen, das er aus den Tiefen seiner Hosentasche herausgeholt hatte, durch die Luft schnellte. »Bravo, Clou!« rief das kleine Mädchen. »So… das stimmt!« rief Herr Cascabel. Und es stimmte in der That, um uns der Ausdrucksweise des wackeren Gauklers zu bedienen. Die Gesamtsumme betrug gegen zweitausend Dollars, etwa zehntausend Francs. Zehntausend Francs, ist das nicht ein ganzes Vermögen, wenn man nur vermittelst seiner Talente dahin gelangt ist, sich die öffentliche Großmut zinsbar zu machen? Cornelia umarmte