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Croisset, Samstagabend

Croisset, Samstagabend. Mai 1849 (d. Ü.). Ich habe Dir eine große Neuigkeit mitzuteilen, mein lieber Onkel (es ist nicht meine Heirat): ich reise im nächsten Oktober mit Du Camp nach Ägypten, Syrien und Persien. Mein Gesundheitszustand, der nicht besser, sondern im Gegenteil schlimmer wird, hat mich gezwungen, in Paris M. Cloquet zu einer Konsultation aufzusuchen, und er hat mir sehr zu den heißen Ländern geraten. Wenn Du kommst, werde ich Dir das alles ausführlich erzählen; ich habe Dir viel darüber zu sagen. Euch werde ich während meiner Abwesenheit, die fünfzehn bis achtzehn Monate dauern wird, meine arme Mutter empfehlen. Meine Mutter will ihr Haus in Rouen vermieten, denn sie beabsichtigt, einen guten Teil dieser Zeit in Nogent zu verbringen. Das ist auf jede Weise das beste, was sie wird tun können. Bis zu meiner Abreise sind wir, meine Mutter und ich, darin übereingekommen, über diese Reise kein Wort mehr zu reden, und zwar aus zwei Gründen; der erste: es ist unnütz, sich im voraus zu quälen und schon vorher seine Betrübnis zu erregen; der zweite: da ich meinen verfluchten Heiligen Antonius noch nicht fertig habe (denn er ist immer noch am Leben, der Schlingel! obgleich ich darüber mager werde), so würde mich das stören und am Arbeiten hindern. Du weißt, alter Kamerad, der Gedanke, ich soll aufgestört werden, stört mich auf, und davon habe ich gerade genug, ganz abgesehn

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