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Vorwort

Pilsen Selbstverlag Vorliegende Skizzen sind teilweise in Feuilletonform in der Prager »Politik« erschienen, somit einem Teile unseres heimischen, geehrten Publikums vielleicht noch einigermaßen erinnerlich. Von vielen Seiten hierzu aufgefordert, habe ich mich nach manchem Zögern, nach vielen innerlichen Kämpfen entschlossen, diese Skizzen in Buchform der Öffentlichkeit zu übergeben. Ich habe dieselben einer gründlichen Revision unterzogen und alles entfernt, was auch nur im Entferntesten geeignet gewesen sein könnte, einen Misston hervorzurufen. Mir stehen politische Tendenzen fern; meine lieben Leser werden mich aber überall dort finden, wo es gilt, in diesen bewegten Zeiten, wo unselige Verhältnisse getrennt haben, was lange vereinigt war, ein Wort des Friedens zu sprechen. Ich zweifle nicht, dass auch nach dieser Nacht des Kampfes und der Feindschaft eine tröstende Morgenröte besserer Zeiten aufgehen wird, wo die lange Entfremdeten einander ohne Hass ins Antlitz blicken werden. Ich will nicht sagen, dass sie nahe ist, diese schönere Zeit, aber sie wird kommen; gebe nur Gott, dass sie nicht zu spät komme, wenn die materiellen Verheerungen, welche dieser endlose Kampf bereits jetzt angerichtet, unsere engere und weitere Heimat unheilbar geschädigt haben werden. Was ich in diesem Buche schildere und erzähle, ich habe es mit gelebt; dies muss jedermann fühlen, der es

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