Chapter

I. Wo der Verfasser den abgerissenen Faden der Erzählung wieder anknüpft.

I. Wo der Verfasser den abgerissenen Faden der Erzählung wieder anknüpft. Als wir diese lange Abschweifung, die an sich selbst eine ganze Geschichte ist, begannen, hatte Marianne dem Parlamentiren zwischen dem Chevalier und dem schönen schwarzen Jagdhunde in höchst brutaler Weise ein Ende gemacht. Der arme Dieudonné begab sich triefend und murrend in sein Schlafzimmer. Wäre ihm seine Haushälterin auf der Treppe begegnet, so würde es ihr gewiß schlecht ergangen seyn; aber er fühlte eine eisige Kälte, die ihm durch Mark und Bein drang, er hielt es daher für angemessen, zuvörderst alle Vorkehrungen gegen den Schnupfen zu treffen und dann erst seinem Zorne freien Lauf zu lassen. Ein loderndes, knisterndes Caminfeuer, wie man es nur in den Provinzen findet, vertrieb sogleich das Frösteln und die üble Laune Dieudonné's, der in der behaglichen Wärme bald seinen Zorn vergaß. Dann dachte er an den armen Jagdhund, der ebenso übel zugerichtet worden war, wie er selbst, und sein langes seidenartiges Haar vermuthlich in der matten Herbstsonne trocknen mußte. Dieser Gedanke trieb den Chevalier aus dem weichen Armsessel. Dieudonné trat ans Fenster; der Hund saß schlotternd auf der andern Seite der Straße vor dem gegenüberstehenden Gefangenhause, und betrachtete mit tiefer Betrübnis die Hausthür, von welcher er in so schonungsloser Weise fort getrieben worden war. In diesem Augenblicke

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