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Die Osteria

Südlich vom Fuciner See, dort, wo das Sabiner und Volsker Gebirge zusammenstoßen, erheben sich wilde, schluchtendurchbrochene Berge der Abruzzen bis zur Höhe von 4 bis 5000 Fuß im Monte de Quadri, Monte Calvone und Falcone. Die immergrüne Eiche und Fichte reicht bis hoch hinaus an ihre Gipfel, schäumende Bergwässer drängen sich an ihren Seiten durch enge Täler und eilen zum See oder vom westlichen Abhang nach dem Meer, und am Fuß der Gebirgskette, oder vielmehr in dem breiten Tal, das der Garigliano bildet, zieht sich die Straße, die von der italienischen Ostküste, von Ancona und Ascoli kommt, bei letzterem Ort aus dem Kirchenstaat tretend und in großen Windungen der Grenze der Sabina folgend, nach der westlichen Küste, nach Gaëta und Neapel. Diesen Weg hatten die italienischen Truppen des General Cialdini eingeschlagen, um nach dem Kampf von Castelfidardo und der Einnahme von Ancona von Norden her die Verbindung mit der Armee Garibaldis und dem Belagerungskorps vor Capua zu bewerkstelligen. Nur die ganz bestimmten Erklärungen des französischen Oberbefehlshabers im römischen Gebiet hatten das Eindringen in die Comarca und Campagna verhindert und die sardinischen Generale bewogen, den beschwerlicheren Weg durch die Abruzzen zu nehmen und zu besetzen. Es war an einem Novembernachmittag, gegen Ende des Monats, als vor der Osterie des kleinen Fleckens Balzorano unter der Veranda

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