Chapter

Erster Teil

Zwischen dem Meer und Benonis Haus liegt ein Wald. Er gehört nicht Benoni, sondern der Gemeinde. Es ist ein großer Mischwald aus Tannen, Birken und Espen. Zu einer bestimmten Zeit des Sommers kommen die Leute aus zwei Kirchspielen hier zusammen und hausen und fällen nach Herzenslust; wenn sie fertig sind und das Holz heimgefahren haben, liegt der Wald das ganze Jahr wieder still da, und Tiere und Vögel haben wiederum eitel Frieden. Dann und wann kommt ein Lappe, der von einem Kirchspiel in das andere wandert, durch den Wald; sonst hat nur Benoni hier Sommer wie Winter seinen Weg. Und Benoni geht bei trockenem und bei nassem Wetter, wie es sich trifft, er ist ein starker und fester Kerl, der sich vor keinem Hindernis fürchtet. Benoni ist Fischer wie alle anderen an der Küste. Daneben aber bringt er die Post über das Gebirge und wieder zurück, alle vierzehn Tage macht er diese Wanderung und hat seine feste kleine Bezahlung für diese Arbeit. Nicht alle bekommen jedes Vierteljahr festen Lohn vom Staat, und deshalb ist Benoni ein richtiger Teufelskerl unter seinesgleichen. Wohl kam es manchmal vor, daß der eine oder andere nach einem glücklichen Heringsfang draußen heimkam und vor Stolz über Geld und Ansehen pfeifend einherging. Aber das war nicht von langer Dauer. Die guten Leute steckten alle so tief in Schulden beim Kaufmann Mack auf Sirilund, daß, wenn sie diese getilgt hatten,

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