Fortsetzung der Geschichte
Während die schlimmsten Leidenschaften der verdorbensten Menschen also im Dunkeln brüteten und der Deckmantel der Religion, der die schändlichsten Laster verhüllen sollte, das Leichentuch alles Guten und Friedlichen in der Gesellschaft zu werden drohte, trat ein Umstand ein, der wieder einmal den Lebensweg zweier Personen kreuzte, welche lange nicht mehr in dieser Geschichte aufgetreten sind und zu denen wir jetzt zurückkehren müssen. In einer kleinen englischen Landstadt, deren Bewohner sich durch Händearbeit ihren Unterhalt erwarben, indem sie das Stroh zubereiteten und für diejenigen zu Schnüren flochten, welche aus diesem Material Hüte, Putz- und Ziersachen verfertigten, lebten Barnaby und seine Mutter unter angenommenen Namen und in ruhiger, wechselloser Armuth dahin; und obgleich sie keine Freuden kannten, so lasteten doch auch nur wenige andere Sorgen, als die der schweren Arbeit um das tägliche Brod, auf ihnen. Ihre ärmliche Hütte war seit den fünf Jahren, als sie darin Schutz und Obdach gefunden hatten, von keinem fremden Fuße betreten worden, und eben so wenig hatten sie die ganze Zeit über irgend einen Verkehr mit der alten Welt gepflogen, aus der sie sich geflüchtet. Im Frieden zu arbeiten und ihr Leben nebst den Früchten ihres Fleißes ihrem armen Sohne zu weichen, war das einzige Streben der Wittwe; und wenn man von Glück sprechen kann, wo Jemand die Beute eines