Einleitung: Master Humphrey's Wanduhr
Eines Abends dachte ich über die Charaktere und Vorfälle nach, mit denen ich mich so lange beschäftigt hatte, und wunderte mich, wie ich je mit Vergnügen dem Schluß meiner Geschichte habe entgegensehen können, wobei ich mir zugleich Vorwürfe machte, daß es wirklich der Fall gewesen, weil es eine Art von Grausamkeit gegen die Gefährten meiner einsamen Stunden wäre, die ich jetzt entlassen, ohne sie wieder zurückrufen zu können. Da schlug meine Wanduhr zehn, und pünktlich mit dem Schlage erschienen meine Freunde Bei unserer letzten Abendzusammenkunft hatten wir die Geschichte, mit welcher der Leser eben fertig geworden ist, beendigt. Unsere Unterhaltung nahm dieselbe Richtung, in welcher mich der Eintritt meiner Freunde unterbrochen hatte, und der Raritätenladen wurde das Thema unseres Gespräches. Ich kann jetzt dem Leser vertrauen, daß ich etwas mit dieser kleinen Geschichte in Verbindung Stehendes auf dem Herzen hatte – daß ich etwas mitzutheilen wünschte, was ich die ganze Zeit über nur mit Mühe unterdrücken konnte – etwas, was mir im Laufe der Geschichte im Interesse derselben zu verhüllen nothwendig schien, und was ich jetzt bei ihrem Schlusse, obgleich nur widerstrebend, entdecken möchte. Etwas vor denen zu verbergen, die ich liebe, liegt nicht in meinem Wesen. Ich kann nie meine Lippen schließen, wo ich mein Herz geöffnet habe. Diese Gemüthsbeschaffenheit und das