Chapter

Bei den Schönfelds

Paul und Helly Jagenberg Dieses Buch hat sich geformt in der hütenden Stille Eures Hauses und Eurer Herzen. Ich lege es zurück in Eure Hände. Was anderen Bild ist, mag Euch Sinnbild sein Glissez, mortels, n'appuyez pas! Ich gehe im Winter des öfteren zu meinen Freunden Friedrich und Mechthild von Schönfeld-Wöllendorf, welche ihr Schloß im Osten Deutschlands haben. Ich kann dort in Ruhe arbeiten und bin mir – die beiden Mahlzeiten ausgenommen – selbst überlassen. Ich lege vor dem Schlafengehen einen Zettel vor die Tür, auf dem die Stunde meines Aufstehens vermerkt ist. Man bringt mir dann das Frühstück herauf und bekümmert sich nicht weiter um mich. Gegen halb eins mache ich einen kurzen Gang durch den Park, um eins wird gegessen, um zwei sitze ich wieder an meinem Arbeitstisch, sofern mich nicht eine Schlittenfahrt in das verschneite Land oder ein Spaziergang in bewaldete Hügel lockt. Um acht findet das Abendessen statt, zu dem häufig die Bewohner der benachbarten Landsitze erscheinen. Da ich niemals Bridge spiele, kann ich mich meistens schon sehr früh zurückziehen. Es sei denn, daß ein wenig getanzt wird oder ein Gast eine Unterhaltung den Karten vorzieht. Oft auch werde ich mit meinen Freunden zu einem Diner oder Ball auf ein Schloß in der Nähe eingeladen. Ich bin als Mensch aus dem Westen eine Kuriosität. Der Umstand, daß ich viel in der Welt herumreise und zu allem

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