Chapter

Erster Bericht

Lassen Sie mich auch einmal von etwas anderem reden, als bloss von den Besuchern des Bades und was sich allein auf diese bezieht. Das vielbewegte Schauspiel der Saison zieht allerdings die Aufmerksamkeit mehr an, als das Getummel hinter den Coulissen; doch mag es zur Abwechslung nicht unergotzlich seyn, einen Blick auf die Lampenanzunder, Handlanger und dergleichen mehr zu werfen, sey's auch nur im Vorubergehen. Das Schauspiel selbst hat in der hergebrachten Weise wieder begonnen, doch bisher noch keine einzelne Erscheinung sich vom Hintergrund abgehoben; es ist wie immer das oft beschriebene Getummel; glanzende Namen fullen die Badelisten, zahlreiche Gaste die Wohnungen; Musik, Tanz, Spiel, Corso morden aus willkommene Weise die Zeit; unabsehbar wie Banko's Nachkommen dehnt sich die Reihe der verheissenen "Kunstgenusse." Von allen diesen Herrlichkeiten werden Sie noch mancherlei vernehmen, bevor die Nacht wieder langer wird als der Tag, und der Himmel moge geben, dass nur Angenehmes und Ruhmliches zu berichten vorliege. Das erste, worauf sich die Aufmerksamkeit hier richten muss, sind die Gasthofe und Wirthshauser. In einer Handelsstadt bildet der Kaufmannsstand eine Art von Aristokratie; in einem Ort, dessen Heil aus zahlreichem Fremdenbesuch beruht, ist naturlich den Gastwirthen eine ahnliche Rolle vorbehalten; nicht minder naturlich scheint es, das die Abstufungen im Innern

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