Chapter

Erster Teil

In öder Qual taumelten die Tiere. Viele krummten, sie hatten sich die Klauen an Wurzeln und Stein wund getreten. Unerhörte Müdheit glomm in den Augen des duldenden Geschöpfes. Hinter den holpernden Karren hinkten die Weiber, auf wundem Rücken, in gelähmten Armen ihre Brut, Seufzer auf den dürren Lippen, sonst aber die Marter dieser Wegfahrt ergeben, schleppend wie das Zugvieh. Stumpf und gemessen schritten die Männer und würgten die Wut hinunter. Der jäheste unter ihnen, der Wildnusser, verfluchte Steig und Vieh und Gott und sich selber und stieß vor irrsinnigem Groll die Hellebarde in den Weg, als wolle er ihn entleiben. Die schmächtige Saumstraße krümmte sich über einen Fleck Schnee, darein das Geläuf des Auerhahnes abgedrückt war, den Berg Panzer entlang. Steinig, zerrissen, von Gusswassern ausgestoßen, empfing der Weg die Fersen der elenden Wandersleute; des Frühlings Quellbäche schossen darüber, verheerten ihn und boten eisige Furten. Darum mussten Risse und Löcher mit Schotter, Moos und Reisig verebnet werden, und Mann und Weib verkrampften sich in die Speichen der Wagen und stemmten die brennenden, geschürften Schultern wider das schlanke Gefährt, das die arme Habe barg. Bäume, mitten am Steig trotzend, mussten hastig geworfen werden; Trümmer, von weglauernden Felsen abgestoßen, hemmten tückisch und wichen nur träg der nach äußerster Plage immer wieder aufflackernden

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