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Vorwort

Nicht zur Nachahmung der großen Muster in der Autobiographie sind die nachfolgenden Blätter geschrieben worden. Des Verfassers Person war ihm bei ihrer Abfassung in dem Grade gleichgültig, daß er ausdrücklich sich gegen die Auslegung verwahren muß, als hätte er ein Entwickelungsbild von sich selbst entwerfen wollen. Er schilderte seine frühste Jugend ihrer Tatsachen wegen. Diese Thatsachen sind keinesweges abenteuerlich... jedes Findelkind, jeder Waisenknabe würde der Neugier größre Reizungen anbieten können... Aber denkwürdig schien dem Verfasser zunächst schon seines Jugendlebens Schauplatz. Es ist Berlin... Diese große Stadt hat sich für die, die in ihr geboren wurden, bekanntlich den übelsten Windeln- und Wiegenruf erworben. Sie gilt dafür, daß sie nur gesuchten Witz, kalten Verstand, baarste Gemüthsleere hervorbringen kann. Alle Gebiete Deutschlands haben sich in unsern Tagen geregt und ihren Schooß geöffnet, um zu zeigen, daß die Quelladern deutscher Sitte, deutschen ursprünglichen Lebens durch sie hindurchzogen; Berlin allein ist dabei stumm und regungslos geblieben. Schwaben zeigte sich als das Goldland des Gemüths, das Rheinland als der Armida-Garten der Phantasie, Thüringen öffnete die Felsenspalten seiner Sagen, in denen verzauberte Kaiser über unsres Volkes Zukunft träumen, Schlesien, Westphalen, selbst die Lüneburger Haide und die Deutsch-Böhmen haben über die

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