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Vorwort

Die vorliegenden Blätter, auf welchen ich die Erinnerungen aus einem vielbewegten Soldatenleben in den Jahren 1809, 1812 und 1813 niederschrieb, waren ursprünglich blos für meine Familie bestimmt. Da ich jedoch bedachte, daß selbige insofern für das Publikum wohl einiges Interesse haben könnten, als solche auch meine Beobachtungen und Erlebnisse in dem verhängnißvollen russischen Feldzuge enthalten, so entschloß ich mich, diese Blätter dem Drucke zu übergeben, um so mehr, als noch keiner von den einzelnen Kriegern, welche mit dem sächsischen Husarenregimente nach Rußland zogen, seine Erfahrungen und Anschauungen der Oeffentlichkeit übergeben hat. Von meinem damaligen Standpunkte aus, als Fourier, habe ich zwar nur Gelegenheit gehabt, alles das genau beobachten zu lönnen, was sich bei dem gedachten Regimente und in dessen nächsten Umgebungen zugetragen hat; doch habe ich auch nebenbei noch der Stellungen und Bewegungen anderer Truppentheile gedacht, soviel mir davon bekannt geworden ist. Diese, der bessern Uebersichtlichkeit wegen, in der Form eines Tagebuches erfolgte Darstellung soll ja aber auch keine Geschichte des russischen Feldzugs sein, sondern blos ein Bruchstück derselben bilden. Mit Zuhülfenahme meines treuen Gedächtnisses, welches alle Begebenheiten in sich frisch aufbewahrt hat, und der von mir aufgezeichneten Notizen habe ich die Ereignisse in Rußland so

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