Matipa.
Matipa. Es war weit oben in einem nördlichen Winkel des Stillen Ozeans an einem sonnigen Oktobertage des Jahres 1914. Versteckt zwischen vier kleinen Inseln, von denen die östlichste etwa vier Kilometer lang war und sich genau von Norden nach Süden hinzog, lag da ein mittelgroßer Dampfer mit gelb-rotem Schornsteinring und der englischen Kriegsflagge am Heck. Die untergehende Sonne hatte bereits die im Westen lagernden Dunstmassen erreicht und goß ihre letzte Strahlen über das einsame Meer aus, das hier südlich der Inselgruppe der Aleuten jetzt nur noch von einem zweiten Fahrzeuge belebt war, dessen Aussehen das Kriegsschiff verriet und dessen Kurs unweit der vier Inseln vorüberführen mußte. Auch von dem englischen Hilfskreuzer aus war die Rauchfahne dieses Schiffes jetzt bemerkt worden. Die Sirene ließ ein paar bellende Heultöne hören, woraufhin von dem größten der Eilande, das als Nordspitze einen riesigen, abgestumpften Felskegel besaß, sehr bald ein Ruderboot abstieß und sich mühsam durch die starke Strömung und die zahlreichen Strudel hindurch arbeitete, die in dem schmalen Sunde zwischen diesem und den drei kleineren Eilanden an der Wasserbewegung deutlich zu erkennen waren. Der blutjunge Seekadett, der das Boot steuerte, wurde von dem Kapitän des Hilfskreuzers, einem Leutnant der englischen Kriegsmarine, sehr wenig freundlich empfangen. „Also die Deutschen sind