Chapter

Teil 1

Es regnete am Rhein, als wir die Siebensachen unserer kleinen Einheit verluden: zwei Kraftwagen, eine stattliche Anzahl vollgepackter und säuberlich beschrifteter Kisten und schließlich uns selbst. Wir begegneten dem altersschwachen französischen Personenwagen, der nun für einige Tage und Nächte unsere Wohnung werden sollte, anfangs mit Mißtrauen; als wir aber erfuhren, was für ein bedeutsames Stück Geschichte er durchlaufen hatte, war er uns mit einem Male vertraut wie ein Landsmann, und der durchgewetzte Plüsch seiner Polsterung wirkte fast rührend, wenn man bedachte, daß der alte Karren ein Heimkehrer war und die französischen Aufschriften erst seit dem Tage trug, an welchem er mit vielen anderen als Reparationsgut gleichsam in Gefangenschaft geraten war. Er hat sich übrigens gut gehalten, und als wir ihn nach vier Tagen und Nächten für immer verließen, taten wir es so, wie man von einem liebenswerten Kameraden Abschied nimmt. Die meisten von uns hatten sein Schicksal bereits mit vollem Bewußtsein miterlebt, waren also Weltkriegsleute, und seine Geschichte rief Erinnerungen wach, die für eine Fahrt ins Kriegsgebiet gerade paßten. Dunkel, fast schwarzgrau, stand der Dom im Regen und ebenso dunkel die Schlote und Öfen, die riesigen Behälter und Werkhäuser. Mit dem gleichen schweren Ernst wie das alte Gotteshaus ragten die Kirchen der Technik über die Wohnhäuser empor, und die

Connection lost

Reconnecting to the server…

Reconnect failed. Trying again in seconds.

We couldn't reconnect to the server. Retry, or reload the page.

The session was paused by the server.

The session couldn't be resumed. Please reload the page.