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Valdez, Alaska 1907

Als die Glücksritter aus aller Welt im Goldrausch nach Alaska zogen, im Jahre achtundneunzig also, waren Valdez und Cerdova schmutzige Indianersiedelungen am Prinz-William-Sund, in denen die Ankunft eines Weißen aus den Staaten immer mit einer gewissen Aufregung für den ganzen Ort verbunden war. Einmal im Jahre legte hier ein Regierungsboot an und brachte allerhand begehrte Waren zum Tausch gegen Otternfelle mit. Im Winter starben die Menschen reihenweise an Skorbut, und die ersten Landmesser aus den Staaten, die eine kartographische Aufnahme des eben erst von Rußland für eine lächerliche Summe erworbenen Gebietes machen sollten, sprachen von Valdez und Cerdova in nichts weniger als schmeichelhaften Wendungen. Heute – man war im Herbst des Jahres 1907 – herrschte an den reichgegliederten Ufern des Sundes ein anderes Leben! Regelmäßig verkehrten drei Schiffe von Seattle her in seinen Gewässern, die ›Washington‹, die ›City of Townsend‹ und die ›Saratoga‹. Selbst die kleineren Siedelungen zwischen Valdez und Cerdova wurden von Regierungsdampfern und Gesellschaftsbooten gelegentlich angelaufen, um Fracht und Passagiere auszuschiffen oder mitzunehmen. Zwar gingen die ›Prospectors‹, die Goldsucher, nach wie vor hinauf in die Yukonlandschaft und den Dawson-Distrikt, aber neuerdings waren Gerüchte aufgeschwirrt, die von Goldfunden am Cooper-River und in der Umgebung des Mourit

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