Chapter

Vorwort

»Anzusehen, anzustaunen Diese Welt so weit und hold! Schlecht ging's mir dabei – doch lassen Kann ich's nicht, wenn ich auch wollt.« Kipling Zu jener Zeit, als Teile dieses Buches in der Zeitschrift »Truth« (die in Deutschland »Die Wahrheit« hieße) erschienen, bekam ich von einem tiefernsten Leser einen Brief, in welchem er mich fragte, ob man annehmen dürfe, daß meine Erzählungen irgendwie auf Tatsachen beruhen oder ob sie nur »die Erfindungen eines Wald- und Wiesenlügners« seien. Deshalb möchte ich an die Spitze dieses Vorwortes die Versicherung stellen, daß das Buch ganz und gar »auf Tatsachen beruht« und nicht nur »irgendwie«. Grundlage dieser Skizzen sind, wie sie es selbst sagen, die Erfahrungen eines jungen Engländers während einer Periode des Vagabundierens, deren er sich in New York und Umgebung erfreute. Immerhin beanspruchen sie nicht die unbedingte Zuverlässigkeit eines Kammerstenogramms oder Gerichtsprotokolls. Vagabundenleben ist nicht minder ein geistiger als ein physischer Zustand und ganz ebenso wie der Gang eines Landstreichers durch die Sonnenseite des Lebens weniger geradlinig und zielbewußt ist als etwa der eines Bankdirektors durch die schattigeren Regionen, so hält auch sein Geist jeden einzelnen Vorfall weniger genau im Gedächtnis-Hauptbuche fest. Darum mag vielleicht manche terminologische Ungenauigkeit in dieser Erzählung da und dort ihren Ausdruck

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