Per aspera ad astra – Über raue Pfade zu den leuchtenden Sternen
Gedanken über Ausdauer, innere Kraft und den Weg zu den eigenen Sternen.
Per aspera ad astra – Über raue Pfade zu den leuchtenden Sternen
Da steht man also frühmorgens am Fuß des Berges. Schaut hinauf. Sieht den funkelnden Morgenstern und den Gipfel in der aufgehenden Sonne – verführerisch.
Dann setzt ihr lachend, singend den ersten Schritt, erklimmt den ersten Fels, springt auf den zweiten, den dritten – noch immer voller Kraft.
Und dann – Stunden später – ist es, als renne der Gipfel davon und ihr hinterher. Die Mühsal beginnt.
Der Rucksack wird plötzlich schwer. Die Beine müder. Die Frage kommt: Aufhören, umkehren oder sich weiter nach oben quälen zum Gipfellicht?
So wie in der Alltäglichkeit des Lebens: vor der Prüfung, beim Ringen um die Liebe, bei den Herausforderungen im Beruf, dem Erreichen der selbst gesteckten Ziele – immer das Scheitern vor Augen – und dann braucht es den Schub aus dir innen heraus, aus deinem inneren Licht, dem Glauben an dich. Jedes überwundene Hindernis bringt dich weiter, zeigt dir Neues.
Nicht umsonst war per aspera ad astra auch das Motto der Star-Trek-Sternenflotte. Nur wer bereit ist, über seine Grenzen zu gehen, wird den leuchtenden Stern in sich funkeln sehen.
Verliert ihn nicht aus euren Augen. Gebt nicht auf beim Versuch, eure Träume zu verwirklichen – denn es ist eure Leidenschaft.
Und wenn ihr am Ziel seid, am Gipfel, werdet ihr alle Mühen vergessen haben. Sie werden gewesen sein wie leichtes Gepäck.
Wie haltet ihr es mit euren Träumen, eurer Leidenschaft? Ich wünsche euch Ausdauer.
Bis zum nächsten Mal mit: Amor Fati

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Jürgen Koerth